BERGWIESN – KULTURLANDSCHAFTS-ERHALTUNGSVEREIN STEYR

Bergwiesn Vielfalter Gewinner
Bergwiesn – Preisverleihung des Vielfalter am 23. Juli 2017

Christian Hatzenbichler und seine KollegInnen vom Kultulandschaftserhaltungsverein Steyr fördern den Erhalt der Biodiversität in der Nationalpark-Region durch die Reaktivierung und Bewahrung ehemaliger Bergmähwiesen.

Der anhaltenden Strukturwandel in der Landwirtschaft führt dazu, dass die Bewirtschaftung von Hängen und abgelegenen Bergwiesen in Gemeinden der Mittelgebirgslagen immer unrentabler wird. Viele Flächen sind durch Aufforstung bereits verwaldet. Die Biodiversität nimmt stetig ab und der hohe Wert von Heu aus Magerwiesen wird immer weniger wahrgenommen.

Der Erhalt von Kulturlandschaften bedarf der Mithilfe vieler und ist durch die Landwirtschaft alleine nicht möglich. Die Mitglieder von Bergwiesn zeigen durch ihre Arbeit, dass die Pflege und der Erhalt von Kulturlandschaft mithilfe moderner Maschinen möglich sind. Vor zwei Jahren gestartet – hat Bergwiesn mittlerweile bereits 25 Hektar verwilderte Bergwiesen und Hanglagen wieder reaktiviert, instandgesetzt und regelmäßig einmal pro Jahr gemäht. So kann sich der Bewuchs der Flächen regenerieren und die Pflanzenvielfalt stark zunehmen. Bergwien plant sobald die Fläche wieder hochwertiges Heu bringen, diese als hochwertiges Futtermitteln zu vermarkten.

ZIELE FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNGBergwiesn hilft damit aktiv dabei das UN-Ziel für eine Nachhaltige Entwicklung „Leben am Land“ zu erreichen.

Ziel 15: Leben am Land – Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern. Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen und unfruchtbares Land wiederbeleben und den Verlust der Biodiversität stoppen. 

Mehr Info unter www.bergwiesn.at

 


SPREISSL – DAS ENNSTALER ANZÜNDHOLZ

Bergwiesn Vielfalter Gewinner
Spreissl – Das Ennstaler Anzündholz – Preisverleihung des Vielfalter am 23. Juli 2017

Katharina Salcher-Aigner will Anzündholz aus der Nationalpark-Region in umweltfreundlicher und wiederverwertbarer Verpackung mit wenig Energieaufwand erzeugen.

Das Anzündholz, dass es in der Region rund um den Nationalpark in Geschäften zu kaufen gibt wird häufig aus Tschechien oder Ungarn importiert und ist in Plastik verpackt.

Das Spreissl soll aus heimischem, PEFC-zertifiziertem und luftgetrocknetem Holz aus der Nationalpark-Region produziert und in wiederverwertbaren Holzkisten, Jutesäcken oder Kartons verpackt werden. So soll das Spreissl mit seiner CO2 neutralen Herstellung punkten.

Ziele für nachhaltige Entwicklung

Das Spreissl hilft aktiv dabei das UN-Ziel für eine Nachhaltige Entwicklung „Nachhaltige/r Konsum & Produktion“ zu erreichen.

Ziel 12: Sicherstellung von nachhaltigem Konsum und Produktion


 

LATTNERS SCHNEELATTEN

Lattners Schneelatten - Preisverleihung Vielfalter
Lattners Schnellatten – Preisverleihung des Vielfalter am 23. Juli 2017

Ralf Lattner möchte in Zukunft Ski & Snowboard-Einzelanfertigungen aus regionalem Holz, Flachsfaser & ökologischen Klebeharzen herstellen.

Im Gegensatz zur industriellen Serienfertigung sollen Lattners Schneelatten aus qualitativ hochwertigen Komponenten zusammengesetzt sein um eine möglichst hohe Langlebigkeit zu garantieren. Die Kundin selbst soll direkt über Produkteingenschaften (Größe, Spannung und Geometrie) entscheiden können.

Ziele für nachhaltige EntwicklungLattners Schneelatten helfen aktiv dabei das UN-Ziel für eine Nachhaltige Entwicklung „Nachhaltige/r Konsum & Produktion“ zu erreichen.

Ziel 12: Sicherstellung von nachhaltigem Konsum und Produktion


OBSTRAUPE

Obstraupe Gewinner Vielfalter Nationalpark
Obstraupe – Preisverleihung des Vielfalter am 23. Juli 2017

David Brunmayr und seine Teamkollegen von Paradizer haben ein Erntegerät, die Obstraupe, entwickelt, das ökologisch wertvolle Streuobstwiesen durch eine effiziente und kostengünstige Ernte ohne Fruchtverletzungen ermöglicht.

Streuobstwiesen erfüllen wertvolle Ökosystemdienstleistungen für Gesellschaft und Umwelt. Diese Wald-Wiesen Ökosysteme gelten als artenreichste Form der Landwirtschaft in Europa (>5.000 Tiere und Pflanzenarten) und sind eine lebendige Genbank mit über 3.000 Obstsorten alleine in Österreich. Streuobstwiesen sind jedoch als Lebensraum stark gefährdet. Die Zahl extensiver Obstbaumbestände hat in den letzten 60 Jahren um 85-90% abgenommen, eine Trendumkehr ist nicht in Sicht. Obstraupe möchte dieser Entwicklung mit ihrem kostengünstigen Erntegerät insbesondere für Betriebe und Privatpersonen entgegenwirken.

ZIELE FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNGZiele für nachhaltige EntwicklungObstraupe hilft damit aktiv dabei die UN-Ziele für eine Nachhaltige Entwicklung „Leben am Land“ und eine nachhaltige Landwirtschaft zu erreichen.

Ziel 15: Leben am Land – Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern. Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen und unfruchtbares Land wiederbeleben und den Verlust der Biodiversität stoppen. 

Ziel 2: Kein Hunger – Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern.

Mehr Info unter www.paradizer.org

 

KALKALPEN.WILD

Kalkalpen Nationalpark Vielfalter Gewinner
Kalkalpen.Wild – Preisverleihung des Vielfalter am 23. Juli 2017

Christoph Nitsch, Monika Lindbichler-Sohneg und Franz Ketthummer wollen das heimische Wildbret zur Premiummarke aufbauen. Wildtiere in der Region in und um den Nationalpark Kalk leben in einem außergewöhnlichen Lebensraum. Durch die Struktur der örtlichen Landwirtschaft kommen diese Tiere in aller Regel nie in Kontakt mit den in der Landwirtschaft sonst großflächig eingesetzten Pestiziden, Herbiziden Düngemitteln und anderen Chemikalien. Wild aus dieser Region ist daher naturbelassen und hochwertig. Das Potenzial in der Nationalpark Region wird nicht optimal genutzt, gleichzeitig werden große Mengen an Wildfleisch vorwiegend aus Neuseeland importiert.

 

 

Ziele für nachhaltige EntwicklungKalkalpen.Wild helfen aktiv dabei das UN-Ziel für eine Nachhaltige Entwicklung „Nachhaltige/r Konsum & Produktion“ zu erreichen.

Ziel 12: Sicherstellung von nachhaltigem Konsum und Produktion


 

KESSELWERK

Kesselwerk Gewinner Vielfalter Ideencontest
Kesselwerk – Preisverleihung des Vielfalter am 23. Juli 2017

Felix Billiani und Stefan Singer habe eine mobile Destillationsanlage für zur Herstellung ätherischer Öle und Hydrolate entwickelt. Der Nationalpark bietet für alle Besucher Erholung und schafft Sensibilisierung für die Natur und ihre Kreisläufe. Kesselwerk möchte diese Punkte durch das Angebot von Workshops zur Herstellung ätherischer Öle, Hydrolate und Naturprodukte. Gäste des Nationalparks können so den Duft der Natur mitnachhause nehmen.

Mehr Info unter www.kesselwerk.at

APARUS

Aparus Nationalpark Kalkalpen Gewinner Vielfalter
Aparus – Preisverleihung des Vielfalter am 23. Juli 2017

Pia Dietachmair und August Zöchbauer entwickeln und verkaufen Biomassepyrolyseanlagen im unteren Leistungssegment. Damit soll eine Marktlücke geschlossen werden, denn derzeit gibt es keine leicht zu bedienenden und robusten Anlagen im für die Landwirtschaft geeigneten Leistungsbereich von 25-250kW. Diese Feuerungstechnologie ermöglicht es biogene Brennstoffe zu hochwertiger Pflanzenkohle zu veredeln und dabei Wärme CO2 negativ bereit zu stellen. So können Landwirte und Landwirtinnen aus ihren eigenen Rohstoffen vollautomatisiert nicht nur Wärme wie bei konventionellen Biomassefeuerungen, sondern auch hochqualitative Pflanzenkohle herstellen.

 

 

 

Ziele für nachhaltige EntwicklungAPRAUS hilft aktiv dabei das UN-Ziel für eine Nachhaltige Entwicklung „Maßnahmen zum Klimaschutz“ zu erreichen.

Ziel 13: Ergreifung umgehender Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seinen Folgen
Mehr Info unter www.aparus.at


 

Holzheim

Holzheim Wolfthaler Gewinner Vielfalter Unternehmen
Holzheim – Preisverleihung des Vielfalter am 23. Juli 2017

Markus und Heidy Wolfthaler haben einen modularen sowie nachhaltigen Holzbauansatz entwickelt, der für alle Lebenslagen, ob Single, Familie oder Unternehmerin die nötige Flexibilität besitzt. Der Modul-Bau ist einzigartig, flexibel kombinierbar, ressourcenschonend und vor allem enkeltauglich.

Mehr Info unter www.zimmerei-wolfthal.at

 

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